Sonderausstellung

"Sisi – unverstanden & unsterblich"

20. Dezember 2026 bis 20. Juni 2027
Plakatmotiv zur Ausstellung "Sisi" mit einer Fotografie der Kaiserin.
© Fotografie von Emil Rabending, 1867, Sammlung Petra Herzberg, Gestaltung: L.-M. Malek

Erleben Sie eine facettenreiche Darstellung der Kaiserin, die zwischen Pflicht, Freiheit und persönlichem Schicksal ihren Weg suchte. 

Sisi ganz nah: Rund 200 Exponate aus 27 Museen, Archiven und privaten Sammlungen in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz zeichnen ein differenziertes Bild der bekannten „Sisi“ abseits von altbekannten Klischees. Sowohl originale Kleider und Schuhe als auch aufwändig rekonstruierte Hof- und Galakleider, Gemälde und Fotografien, Statuetten, aber auch Reitzubehör, Möbel und Geschirr nehmen die Besuchenden mit auf eine Reise ins 19. Jahrhundert. 

Acht Persönlichkeiten aus dem direkten Umfeld von Kaiserin Elisabeth führen als aufwendige Animationen durch die Ausstellung – darunter ihre Mutter Ludovika, ihr Ehemann Franz Joseph, eine Hofdame, ihre Friseurin oder ihr Attentäter Luigi Lucheni. Per Kaiserlichem Telefon kann man in der Ausstellung auch direkt mit Elisabeth Kontakt aufnehmen. Weitere Medienstationen widmen sich den verschiedenen Residenzen der Kaiserin, ihren Reisen, die sie bis nach Afrika und den Orient führten oder ihren Gedichten, die ein „Poetisches Tagebuch“ der Kaiserin bilden und uns tief in ihr Inneres blicken lassen. Außerdem können die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des Vielvölkerstaats spielerisch erkundet werden. 

Fotografie der kaiserlichen Familie.
© Foto: Ludwig Angerer (1860), Sammlung Petra Herzberg
Fotografie der kaiserlichen Familie.
Reisebesteck von Kaiserin Elisabeth.
© Museum im Stift St. Paul
Reisebesteck von Kaiserin Elisabeth.
Ein Paar Turnschuhe, ca. 1865–1870, Baumwolle oder Leinen, Textil, Metall, Leder.
© Foto: SKKG
Ein Paar Turnschuhe, ca. 1865–1870, Baumwolle oder Leinen, Textil, Metall, Leder.

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