valentinian I.

und die Pfalz in der Spätantike

14. September 2018 bis 11. august 2019

Grabbeigaben aus der Römerzeit: Teller, Becher, Glas, Armring und Lampe, gefunden im Gräberfeld Gönnheim. Bildnachweis: GDKE, Foto: Historisches Museum der Pfalz Speyer/Carolin Breckle.
Teller, Becher, Armring und Lampe aus der Römerzeit, gefunden in einem Grab

Die Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“ rückt einen Zeitabschnitt in den Fokus des Interesses, der in der Region viele Spuren hinterlassen hat. Während die Spätantike im Allgemeinen – oft zu Unrecht – als Zeit des Niedergangs und des Verfalls gilt, zeichnen die archäologischen Zeugnisse in der Pfalz ein anderes Bild dieser wechselvollen Zeit.

Aktuelle Forschungsergebnisse bezeugen eine dicht besiedelte Landschaft mit zahlreichen größeren und kleineren Städten, befestigten Siedlungen und landwirtschaftlichen Betrieben, die wahren Prunkvillen ähnelten. Die Pfalz erfuhr für kurze Zeit eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die nach dem Zusammenbruch der römischen Verwaltung im 5. Jahrhundert n. Chr. jedoch allmählich ein Ende fand. 

Valentinian Ausstellung zeigt Eisenberg um 370 n. Chr.
Rekonstruktionszeichnung des römischen Eisenberg um 370 n.Chr. Zeichnung: Wolfgang Himmelmann, GDKE

Eine Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Speyer und dem Heidelberg Center for Cultural Heritage der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (HCCH) ermöglicht überdies die Einbindung neuester Forschungsresultate und aktueller Grabungsergebnisse, die zum Teil erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert und in der begleitenden Publikation vorgestellt werden.