Luther

die Protestanten und die Pfalz

Neupräsentation zur Geschichte der Evangelischen Kirche der Pfalz

ab 22. November 2017

Das moderne Ausstellungskonzept mit großformatigen Leuchtbildern, einer Hör- und Medienstation, einem Film zur Reformationsgeschichte sowie ausgewählten Exponaten gibt einen Überblick über 500 Jahre Protestantismus von der frühen Reformationszeit bis in die Gegenwart.

Zu sehen sind Exponate wie eine Luther-Bibel, ein Exemplar des „Heidelberger Katechismus“ oder das Historienbild des 1529 in Speyer abgehaltenen Protestations-Reichstags. Aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen Abendmahlsgeräte und Kirchenstuhlschilder. Eine Kirchenbank aus der Speyerer Gedächtniskirche sowie Diakonissenhauben und Fotografien verweisen in das 20. Jahrhundert.

Im Zentrum der Betrachtung stehen die reformatorischen Schlüsselgestalten Martin Luther, Philipp Melanchthon, Martin Butzer, Huldrych Zwingli, Johannes Calvin und der reformierte Heidelberger Theologe Zacharias Ursinus, wobei der  „Heidelberger Katechismus“ von Ursinus eine bis heute wichtige Bekenntnisschrift der Reformierten darstellt. Darüber hinaus nimmt die Ausstellung Bezug auf den Bauernkrieg, die Kirchenunion von 1818 sowie die Gedächtniskirche in Speyer. 

Die Ausstellung „Luther, die Protestanten und die Pfalz“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Eröffnungsrede hielt Oberkirchenrat Dr. Michael Gärtner. Jetzt lesen