Der Domschatz

Sammlungsausstellung

Kaiserliche Grabfunde und Domschatz

einzigartige Zeugnisse

Die Grabkronen der salischen Kaiser, der Reichsapfel Heinrichs III. und der Goldring Heinrichs IV. zählen zu den einzigartigen Zeugnissen aus den Kaiser- und Königsgräbern des Speyerer Doms.

Insgesamt acht Kaiser und Könige sowie drei Kaiserinnen wurden hier beigesetzt. 1900 öffnete und untersuchte man ihre Gräber. Die dabei gefundenen Grabbeigaben stehen im Mittelpunkt der Sammlungsausstellung „Domschatz“.

Zu den Schätzen der Sammlung zählt auch die Grabkrone der Kaiserin Gisela,
1043 n.Chr.
Foto derGrabkrone der Kaiserin Gisela aus dem Domschatz

Liturgische Geräte

bis heute in Gebrauch

Die wertvollsten Exponate des Domschatzes wurden und werden noch immer für den Gottesdienst gebraucht.

Dazu zählt der sogenannte Lehrbach-Kelch, der als Schenkung des Grafen Damian Hugo Philipp von Lehrbach an den Speyerer Dom kam. Der goldene Kelch ist mit Bergkristallen, Rubinen, Diamanten, Smaragden und Amethysten besetzt und mit sechs Perlmuttreliefs verziert, die Szenen aus dem Alten Testament zeigen.

Prächtiger Fingerring aus dem Grab Heinrichs IV., 11. Jahrhundert.
Foto vom Salier-Ring aus dem Domschatz
Zu den prachtvollsten liturgischen Geräten des Domschatzes gehört der goldene Lehrbach-Kelch.
Foto vom Lerhbach-Kelch aus dem Domschatz
Reichsapfel Heinrich III., 1056 n.Chr. Fotos auf dieser Seite: Historisches Museum der Pfalz/P. Haag-Kirchner
Foto vom Reichsapfel von Heinrich III aus dem Domschatz

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KUR-Katalog + Königsmorde

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Der Dom

und seine Baugeschichte

In der fast 1000jährigen Baugeschichte des Speyerer Domes spiegelt sich die wechselvolle Geschichte der Stadt Speyer und der ganzen Region.

Eine virtuelle Rekonstruktion entführt in die Vergangenheit und zeigt die Baugeschichte des Doms auf drei parallel geschalteten Großbildschirmen.

KUR-Projekt

Forschung

Die höchst fragilen Textilreste aus den Gräbern der Kaiser und Könige wurden in einem 2011 abgeschlossenen Forschungsprojekt, dem sogenannten KUR-Projekt erforscht.

Infos zum KUR-Projekt