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Ausstellung zur Ära Kohl

Der langjährige Bundeskanzler und Ehrenbürger Europas, Helmut Kohl, war mit Speyer eng verbunden. Diese Verbundenheit spiegelt sich nun in seiner letzten Ruhestätte auf dem Speyerer Friedhof wider. Während seiner Amtszeit machte er die vergleichsweise kleine Stadt zur Begegnungsstätte der Mächtigen und verband den europäischen Gedanken mit seiner Pfälzer Heimat.

Wer Kohls Amtszeit noch einmal Revue passieren lassen möchte, findet im Historischen Museum der Pfalz in Speyer eine bundesweit einzigartige Zusammenstellung  von Fotografien und Dokumenten aus der Zeit seiner Kanzlerschaft. Unter dem Titel „Weltbühne Speyer. Die Ära der großen Staatsbesuche“ widmet sich das Museum den Besuchen politischer Größen wie Boris Jelzin, Michail Gorbatschow und George H. W. Bush sowie Jacques Chirac und Margaret Thatcher. Gleichzeitig sind Besuche geistlicher Würdenträger wie Papst Johannes Paul II. und Kurienkardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., dokumentiert.

Die Ausstellung umfasst rund 80 Aufnahmen zu insgesamt 19 Staatsbesuchen und Großereignissen. Die Bilder zeugen von einer Zeit, die von Umbrüchen und Wegmarken geprägt war, wie dem Ende des Kalten Kriegs und der Wiedervereinigung Deutschlands. Je nach Quellenlage präsentiert die Schau auch Ton- und Filmdokumente. Zusätzlich werden Zeitzeugnisse und ausgewählte Gastgeschenke der Staatsgäste präsentiert.

„Diese Ausstellung würdigt einen großen Pfälzer und Bundeskanzler, nämlich Helmut Kohl, den Ehrenbürger Europas. Er hat seine pfälzische Heimat und seine Herkunft nie verleugnet und den herrlichen Flecken Erde in der Welt bekannt gemacht“ erklärte Werner Schineller, Speyerer Oberbürgermeister a.D.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. September 2017 im Historischen Museum der Pfalz in Speyer zu sehen.


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